Herzliche Grüße aus der Christuskirche

Liebe Mitglieder unserer Christuskirchengemeinde!

Das biblische Votum für den Monat Juli passt gut in diese Zeit:

„Der Engel der HERRN rührte Elia an und sprach:

Steh auf und iss! Denn du hast einen weiten Weg vor dir.“

Er steht im Ersten Testament im 1. Buch der Könige (Kapitel 19, Vers 7) Dieser Aufforderung an Elia durch einen Boten Gottes –  nämlich zu essen und zu trinken, um gut durch die nächsten Herausforderungen auf dem Weg zu kommen – waren viele Schwierigkeiten und Ängste im Leben von Elia vorausgegangen. Sein Leben war so schwer geworden, dass er von allem das Weite suchte, sich in der Wüste unter einen Wacholderbusch legte und am liebsten sterben wollte. Aber Gott hatte anderes vor mit diesem Menschen.

„Steh auf und iss!“, sagt der Engel zu Elia. „Denn du hast einen weiten Weg vor dir!“

Mehr als drei Monate Lebenszeit sind es, die wir – jeder auf seine Weise und in seinem Umfeld – durch die Coronapandemie gegangen sind. Und wir hoffen: Es geht Ihnen und den Menschen, die Ihnen nahestehen, gut! Und wir hoffen auch, dass Sie immer wieder Mut und Zuversicht schöpfen konnten in dieser Zeit, die für viele von Unsicherheit, Ängsten, und manchmal auch vom genervt und verärgert Sein geprägt ist.

„Du hast einen weiten Weg vor dir!“, sagt der Engel zu Elia. Und auch unser Weg durch die Pandemie ist noch nicht zu Ende. Ja, trotz der Lockerungen, die in diesen Wochen nun doch geschehen durften, kann von einem Ende noch gar nicht die Rede sein.

Unter Berücksichtigung besonderer Hygienemaßnahmen dürfen wir seit einigen Wochen Gott sei Dank wieder Gottesdienst feiern. Langsam wird auch wieder unser Angebot an spirituellen und erwachsenenbildnerischen Veranstaltungen in der Christuskirche wieder stattfinden dürfen. Auch diese freilich unter Berücksichtigung von Sicherheitsabstand und weiteren Regelungen, die uns helfen, wieder zusammenkommen zu können.

Aber noch ist es zu früh, über einen Gemeindebrief zu allem, was wir in der Christuskirche seit langem gewohnt sind, einzuladen.

Unserer Homepage (www.kaufbeuren-evangelisch.de) entnehmen Sie, wann wieder das Taizé-Gebet, die Meditationsabende, Workshops, das Bibelgespräch und vieles mehr wieder stattfindet. Auch über die Presse werden wir wieder zu allem einladen.

Der Anfang wird etwas zaghaft und stolpernd sein, aber wir freuen uns, Sie hoffentlich bald auch zu unseren Angeboten außerhalb der Gottesdienste in Neugablonz, Pforzen und Germaringen begrüßen zu dürfen.

Stillschweigen wurde uns verordnet. Und doch sind wir eine sehr lebendige Gemeinde. Auch unsere Gemeindearbeit musste und muss sich verändern. Aber wir möchten uns den Gegebenheiten anpassen und das Beste aus der Situation machen. Eine lebendige Gemeinde – ja, das sind wir. Mit dem Stoffband, das wir Ihnen mit diesem Brief mitschicken, möchten wir Sie einladen, sich mit allen, die zu unserer Gemeinde gehören, zu verbinden – im besten Sinne des Wortes!

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei dieser Aktion mitmachten:

Bitte vervollständigen Sie einen der folgenden Satzanfänge zu einem ganzen Satz:

                                                                  „Ich wünsche Dir...“

                                                                  „Ich wünsche uns...“

                                                                  „Ich wünsche Euch...“

 

Schreiben Sie Ihren Satz gut lesbar auf das Band und schicken Sie es uns bis Montag, den 27. Juli zurück ins Pfarramt. Gerne können Sie es auch einfach in den Briefkasten werfen oder persönlich im Pfarramt abgeben.

Alle Bänder mit allen Wünschen für die Gemeinde, die wir zurück bekommen, werden an große Äste gehängt. Und diese werden ab Sonntag, den 2. August, von der Kirchendecke über dem Altar hängen und für längere Zeit dort bleiben – zum Trost und zur Mutmachung aller, die in die Christuskirche kommen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich daran beteiligten!

Von Herzen wünschen wir Ihnen gute Gesundheit, Kraft, Mut und Zuversicht für Ihren weiteren Weg!

Seien Sie gesegnet!

 

Ihre Pfarrerin Andrea Stahl            Ihr Pfarrer Sebastian Stahl